Ein Haus ist mehr als eine grosse Wohnung. Meist stecken darin Jahrzehnte, verteilt auf Räume, die niemand mehr betreten hat.
In einer Mietwohnung wird alle paar Jahre ausgemistet, spätestens beim Umzug. In einem Eigenheim wohnt oft dieselbe Familie dreissig oder vierzig Jahre, und in dieser Zeit füllen sich Estrich, Keller, Garage und Gartenhaus mit allem, was man später vielleicht noch brauchen könnte. Der eigentliche Aufwand liegt fast nie in den Wohnräumen, sondern in diesen Nebenräumen.
Deshalb besichtigen wir Häuser grundsätzlich vor der Offerte. Fotos aus dem Wohnzimmer sagen nichts darüber aus, wie voll der Estrich ist, und genau dort entscheidet sich der Aufwand.
Ein erheblicher Teil davon ist verkäuflich, besonders Werkzeug, Maschinen und Massivholzmöbel. Was Wert hat, sagen wir Ihnen vor der Räumung, nicht danach.
Steht kein Termindruck an, empfehlen wir eine Räumung in Etappen. Zuerst kommen die Nebenräume dran, in denen ohnehin nichts Persönliches liegt. Danach haben Angehörige Zeit, in Ruhe durch die Wohnräume zu gehen und zu entscheiden, was bleiben soll. Das ist emotional deutlich einfacher, als ein ganzes Haus an einem Tag geleert vorzufinden.
Bei einem bevorstehenden Verkauf zählt der Eindruck. Ein leergeräumtes Haus wirkt grösser und lässt Interessenten den Grundriss erkennen. Wir stimmen den Räumungstermin deshalb gern mit Ihrem Makler ab, damit Besichtigungen in einem präsentablen Zustand stattfinden.
Bei einer Hausräumung fallen mehrere Materialgruppen an, die getrennt gehören: Metall, Holz, Elektro- und Elektronikgeräte, Sperrgut, Karton, Grüngut sowie Sonderabfälle wie Farben, Altöl und Batterien. Wir trennen bereits beim Ausräumen, weil die Entsorgungskosten dadurch spürbar sinken, und dieser Unterschied fliesst in Ihren Preis ein.
Wir nehmen ab, hören zu und sagen Ihnen ehrlich, was möglich ist.